life

Silvio Herklotz galt über Jahre als das derzeit größte Rundfahrer-Talent im deutschen Radsport. Im Alter von 9 Jahren begann Silvio mit dem Radsport, vier Jahre später gewinnt er die internationale Kids-Tour. Sowohl in der Jugend als auch bei den Junioren wurde Silvio Deutscher Cross-Meister. Von 2013 an fuhr er für das kontinentale Team Stölting. Im gleichen Jahr wurde er Deutscher Straßenmeister der U23, und auch die Deutsche Bergmeisterschaft konnte er für sich entscheiden.

Silvio hat erfüllt alle Voraussetzungen eines Rundfahrers: stark in den Bergen und im Zeitfahren, hinzu kommt eine ausgeprägte Endschnelligkeit. Zu diesen von der Natur gegebenen und durch intensives Training weiterentwickelten Fähigkeiten, bringt er aus seiner Zeit als Querfeldeinfahrer eine gute Radbeherrschung mit. Schon früh hat sich Silvio für seine Karriere im Radsport entschieden, und seitdem reihen sich die Erfolge wie an einer Perlenschnur. Seit Jahren fährt Silvio auf konstant hohem Niveau. Seine Leistungs- und Regenerationsfähigkeit verdankt er auch seinen besonderen körperlichen Eigenschaften. Silvio Herklotz wiegt – trotz seiner 190 Zentimeter Körpergröße – nur 68 Kilo.

Seit 2016 fährt Silvo für das Deutsche WorldTeam BORA-hansgrohe.

 

q&a

Was hat sich seit dem Wechsel in Dein neues Team in Deinem Leben verändert?

Ich bin selbst ein wenig überrascht, so viel hat sich nicht verändert, vieles ist beim alten geblieben. Mein Tagesablauf, mein Trainingsprogramm. Ich hatte schon in der U23 weitestgehend meinen Alltag dem Radsport komplett untergeordnet. Aber sicher, die Strukturen in einem Profiteam sind schon andere.

Seit wann hattest Du den Wunsch, Radprofi zu sein? Wolltest Du immer schon Radprofi werden, oder gab es mal einen anderen Berufswunsch?

Schon kurz nachdem ich mit 8 Jahren mit dem Radsport begonnen habe, hatte ich das Ziel Radprofi zu werden.

Was ist Dein größter Traum für die Zukunft?

Für die Zukunft wünsche ich mir eigentlich am meisten eine stabile Gesundheit, und dass meine sportlichen Träume in Erfüllung gehen mögen.

Welches Rennen würdest Du am liebsten gewinnen?

Ich möchte erstmal die Erwartungen und den Anspruch gering halten, obwohl die Wünsche dennoch groß sind. Ich würde mich daher freuen, überhaupt ein Profi-Rennen zugewinnen. Wenn das passiert ist, denke ich weiter.

Hast Du noch eine andere Leidenschaft außer Radsport?

Ich verbringe gerne meine Zeit mit Freunden und meiner Familie an schönen Orten, an denen ich entspannen kann. Das kann auch irgendwo am Wasser in Berlin sein.

Was war der bisher größte Erfolg?

Ganz klar, der Gesamtsieg Tour Alsace 2013

Was sind Deine Stärken?

Ich bin sehr diszipliniert.

Was bedeutet Familie für Dich?

Familie bedeutet für mich, immer einen Zufluchtsort zu haben. In guten Zeiten, aber auch dann, wenn es nicht so gut läuft. Familie, das sind meine Wurzeln. Ich weiß, wo ich herkomme. Das finde ich sehr wichtig, weil es mir ein Grundvertrauen in mich und mein Leben gibt.

Was fühlst Du nach einem Sieg? Und was nach einer Niederlage?

Nach einem Sieg empfinde ich Zufriedenheit und Bestätigung alles richtig gemacht zu haben. Nach einer Niederlage bin ich natürlich enttäuscht, aber auch motiviert, es beim nächsten mal besser zu machen.

Hast Du ein Vorbild?

Nein. Und dennoch versuche ich aus dem Leben und den Erfahrungen anderer Menschen zu lernen. Die sportlichen Vorbilder meiner Anfangszeit, sie kommen aus einer anderen Zeit des Radsports mit vielen Skandalen und Enttäuschungen.  Darum sind sie heute keine Vorbilder mehr für mich. Das ist schade.

Was denkst Du über die Vergangenheit des Radsports und über seine Zukunft?

Der Radsport der Vergangenheit war für mich als Kind und Jugendlicher eine schöne Show, die sich letztendlich als sportlicher Betrug rausgestellt hat. Ich möchte niemanden anklagen. Ich bin froh, damals nicht als aktiver Fahrer dabei gewesen sein zu müssen. Die aktuelle Stand der Dinge lässt hoffen. Was die Zukunft unseres Sports angeht, wird diese hoffentlich von mehr Ehrlichkeit geprägt sein und viel Interesse bei den Fans und Zuschauern wecken. Ich werde versuchen meinen Teil dazu beizutragen.

Wie kannst Du am besten abschalten?

Das ist so einfach, dass ich es in einem Satz sagen kann. Fernseher an oder ins Kino. Das entspannt perfekt.

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10707 Berlin / Germany

team@teamvision-mmc.de
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twitter.com/silvioherklotz

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